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Geschäftskonto im Vergleich

Bestes Geschäftskonto für die Holding-UG / GmbH

Wer eine Holding-Gesellschaft (egal ob als UG oder GmbH) gründet, merkt schnell: Die Anforderungen an ein Geschäftskonto unterscheiden sich stark von denen eines operativ tätigen Unternehmens. Wir bei Resolvio haben uns angesehen, welches Geschäftskonto am besten zu den speziellen Bedürfnissen einer Holding passt.

Bestes Geschäftskonto für die Holding-UG / GmbH
# 1
Tide
Der Favorit für Null-Euro-Fixkosten
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Worauf kommt es bei einem Holding-Geschäftskonto an?

Für Holding-Gesellschaften stehen Effizienz und Kostensenkung im Vordergrund. Die wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Bankkontos sind daher:

  • Keine oder sehr niedrige monatliche Grundgebühren: Da die Kontobewegungen gering sind, lohnen sich teure Premium-Konten nicht.
  • Kostenlose Kreditkarte: Eine physische oder virtuelle Karte ist ein Muss, sollte aber idealerweise nichts extra kosten.
  • Günstige Überweisungsgebühren: Die typischen inländischen Transaktionen beschränken sich oft auf IHK-Beiträge, Bankgebühren, Notar-/Gerichtskosten und den Steuerberater. Ein kleines Kontingent an Freiposten reicht hier meist völlig aus.
  • Fremdwährungsgebühren im Blick behalten: Zwar finden die meisten Transaktionen in Euro statt, doch wenn amerikanische Software-Tools (SaaS) genutzt werden oder die Holding ein Aktien-/ETF-Depot in Fremdwährung (z.B. USD) bespart, können Fremdwährungsgebühren schnell ins Gewicht fallen.

Geschäftskonten für Holdings im Vergleich

Wir haben fünf beliebte Anbieter für Geschäftskonten miteinander verglichen und deren Konditionen anhand der wichtigsten Kriterien für Holding-Gesellschaften ausgewertet.

1. Tide – Der Favorit für Null-Euro-Fixkosten

Tide bietet ein extrem attraktives Modell für Gesellschaften mit geringem Transaktionsvolumen.

  • Monatliche Gebühren: 0 €
  • Kreditkarte: Kostenlose Mastercard inklusive
  • Überweisungen: 5 Transaktionen pro Monat sind kostenlos, danach fallen faire 0,20 € pro Transfer an. Für eine durchschnittliche Holding reicht das Freikontingent oft genau aus.
  • Fremdwährungsgebühren: 1 %. Ein moderater Wert, falls gelegentlich US-Tools abgerechnet werden.

2. Holvi – Die solide kostenlose Alternative

Auch Holvi bietet ein Konto ohne monatliche Grundgebühren an, was es für Holdings sehr spannend macht.

  • Monatliche Gebühren: 0 €
  • Kreditkarte: Kostenlose Mastercard inklusive
  • Fremdwährungen: Bei Kartenzahlungen in Fremdwährung fallen 1 % an, bei Überweisungen 0,50 %. Auslandsüberweisungen schlagen generell mit 1 € zu Buche.

3. Vivid (Basic) – Vorsicht bei den Transaktionskosten

Vivid erfordert in der „Basic“-Variante (da die Free-Version keine ausgehenden SEPA-Überweisungen zulässt) eine monatliche Gebühr.

  • Monatliche Gebühren: 6,90 € pro Monat
  • Kreditkarte: Kostenlos
  • Überweisungen: Eingehende Zahlungen sind gebührenfrei. Ausgehend sind jedoch nur 5 Überweisungen kostenlos – danach fallen happige 5 € je Überweisung an. Für Holdings, die doch einmal mehr bewegen müssen, ist das ein klares K.O.-Kriterium.

4. Finom – Starke Funktionen ab 7 Euro

Finom richtet sich eher an operativ etwas aktivere Unternehmen.

  • Monatliche Gebühren: ab 7 € pro Monat
  • Kreditkarte: Kostenlose Visa-Karte
  • Überweisungen: 0,25 € je Überweisung bzw. Lastschrift.
  • Fremdwährungen: 1 % bei Überweisungen, aber stolze 2,5 % bei Kartenzahlungen in Fremdwährung. Für Holdings mit USD-Depots oder vielen US-Abos weniger gut geeignet.

5. Qonto – Der europäische Marktführer

Qonto ist ein hervorragendes Konto, aber aufgrund der Grundgebühr für ruhende Holdings oft überdimensioniert.

  • Monatliche Gebühren: ab 9 € pro Monat
  • Kreditkarte: Inklusive
  • Fremdwährungen: Ab 500 € Volumen fallen 2 % Gebühren an.

Warum die Fremdwährungsgebühr für Holdings relevant sein kann

Viele Gründer gehen davon aus, dass ihre Holding ausschließlich Inlandsüberweisungen (SEPA) tätigt. Das stimmt in der Regel für Rechnungen des Steuerberaters oder der IHK.

Aber Achtung: Nutzt die Holding internationale Tools zur Verwaltung oder investiert das Firmenvermögen über ein ausländisches Depot (z.B. in US-Aktien oder spezielle USD-ETFs), fallen Währungsumrechnungsgebühren an. Hier punkten Banken wie Tide oder Holvi, die ihre Aufschläge mit 1 % bzw. 0,50 % im Rahmen halten, während andere Anbieter wie Finom (bis zu 2,5 % bei Kartenzahlungen) oder Qonto (2 %) stärker ins Geld gehen.

Fazit: Welches Geschäftskonto passt zur Holding?

Für die allermeisten Holding-UGs oder Holding-GmbHs gilt: Fixkosten minimieren ist oberstes Gebot.

Anbieter wie Tide und Holvi gehen hier als klare Sieger hervor. Sie verzichten komplett auf eine monatliche Grundgebühr und bieten eine kostenlose Mastercard an. Tide sticht besonders hervor, da die ersten 5 Überweisungen im Monat völlig kostenfrei sind – ideal, um die typischen monatlichen Fixkosten (Steuerberater, IHK, etc.) einer Holding gebührenfrei abzuwickeln.

Wer etwas mehr operative Tätigkeit in der Holding plant, kann sich auch Finom oder Qonto ansehen, muss dann aber mit monatlichen Fixkosten von 7 € bzw. 9 € rechnen.

Tipp von Resolvio: Analysiere vor der Kontoeröffnung kurz, ob du Fremdwährungsumsätze erwartest. Wenn du Software in US-Dollar bezahlst oder Investments in Fremdwährungen planst, sollte die Wahl auf ein Konto mit maximal 1 % Fremdwährungsaufschlag fallen.

Holding-Jahresabschluss ab 389 € vom Steuerberater

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Inhaltsverzeichnis

Tide

Qonto

Finom

Holvi

Vivid (Basic)

Kostenlose Kreditkarte

ja, Mastercard

ja

ja, Visa

ja, Mastercard

ja, kostenlos

Keine monatlichen Gebühren

0 €

ab 9 € / Monat

ab 7 € / Monat

0 €

6,90 € / Monat

Überweisungen / Lastschriften

5 kostenlos, danach 0,20 €

im Tarif enthalten

0,25 € je Überweisung

Auslandsüberweisung 1 €

eingehend 0 €, ausgehend 5 frei, dann 5 €

Fremdwährungsgebühr

1 %

ab 500 € Volumen 2 %

1 % Überweisung, 2,5 % Karte

0,50 % Überweisung, 1 % Karte

0,50 % Überweisung, 1 % Karte

Stand September 2026

Häufige Fragen zum Holding-Geschäftskonto

Ja. Eine Holding-UG oder Holding-GmbH ist eine eigene juristische Person und braucht ein Konto auf den Namen der Gesellschaft – etwa für IHK-Beiträge, Steuerberater, Notar- und Gerichtskosten.

Tide und Holvi verzichten auf eine monatliche Grundgebühr und legen eine kostenlose Mastercard dazu. Tide ist oft der Favorit, weil die ersten fünf Überweisungen im Monat kostenfrei sind.

Die Free-Variante lässt keine ausgehenden SEPA-Überweisungen zu. Für eine Holding bleibt nur Vivid Basic mit 6,90 € im Monat – und nach fünf kostenlosen Überweisungen 5 € je Transfer.

Wenn in der Holding mehr operative Bewegung geplant ist. Dann fallen monatliche Fixkosten von 7 € (Finom) bzw. 9 € (Qonto) an – für eine ruhende Holding oft zu viel.

Sobald die Holding US-Software bezahlt oder ein Depot in Dollar bespart, greifen Umrechnungsaufschläge. Tide bleibt bei 1 %, Holvi bei 0,50 % auf Überweisungen. Finom nimmt bis 2,5 % bei Kartenzahlungen, Qonto 2 % ab 500 € Volumen.

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